Für alle geeignete Etappe, die die Schönheit einer Berg- und Seenlandschaft mit dem historisch interessanten Umfeld der rückwärtigen Linien verbindet, die für die Versorgung der Front entscheidend waren.
Während des Ersten Weltkriegs war das Gebiet von Bohinj und der Ort Ukanc, Ausgangspunkt dieser Etappe, ein Zentrum intensiven Verkehrs von Ausrüstungen und Nachschub zu den an den umliegenden Bergen gelegenen Frontlinien. Dies war vor allem dank der vor Ort von russischen Kriegsgefangenen errichteten Wege und Seilbahnen möglich, die zu diesem Zweck eingesetzt wurden. Die Strecke dieses Weges ermöglicht es, sich mit diesem besonderen Umfeld auseinanderzusetzen, das vielleicht weniger bekannt ist als die Frontlinien, und gleichzeitig in die natürlichen Schönheiten einzutauchen, die als Begleitung dienen.
Vom imposanten Vogel, zu dem eine Seilbahn führt, eröffnet sich ein großartiger Ausblick, ein Paradies für Wanderer und Skifahrer.
In Ribčev Laz wird ein Besuch der Johannes-der-Täufer-Kirche und des Denkmals für die ersten Triglav-Besteiger empfohlen.
In Ukanc ist das Grab der russischen Kriegsgefangenen von Interesse.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Die Etappe beginnt in Ukanc entlang einer asphaltierten Straße Richtung Talstation der Seilbahn Vogel. Dann fährt man an der Kreuzung rechts Richtung Savica bis zum Ersten-Weltkrieg-Friedhof in Ukanc, kehrt dann bis zur Kreuzung zurück und geht dort geradeaus weiter. Anschließend folgt man den Ufern des Bohinj-Sees entlang der Trasse, auf der während des Ersten Weltkriegs eine Schmalspurbahn verlief. In Ribčev Laz setzt man den Weg auf dem Wanderweg Juliana Trail nach Dobrava und Bohinjska Bistrica fort, dem Herzen des historischen Erbes zum Ersten Weltkrieg in dieser Gegend. Hier kann das Museum Tomaž Godec besichtigt werden. In Bohinjska Bistrica trifft man auf zahlreiche Gebäude, die früher Hauptquartiere, Lazarette und andere militärische Baracken beherbergten. Auf dem Hügel Rebro, etwas oberhalb des Ortes, befindet sich ein Militärfriedhof mit 285 Gräbern, von dort geht es dann hinab zum Bahnhof, dem Endpunkt der Etappe.
Sommerbuslinien:
Bohinjska Bistrica–Bohinjsko jezero–Ukanc–Savica (Linien 1 und 3)
Reguläre Buslinien:
Bled–Bohinjska Bistrica
Bahnverbindungen:
Jesenice–Bohinjska Bistrica–Most na Soči–Nova Gorica
Start: gebührenpflichtiger Parkplatz in der Nähe des Sees gegenüber dem Campingplatz (an der Kreuzung, an der man nach Vogel abbiegt, oder beim Schutzhaus Koča pri Savici)
Ziel: Bahnhof Bohinjska Bistrica
Wanderschuhe und -kleidung, Proviant und Getränke zum Mitnehmen, Wanderstöcke.
Lokalisierung
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.