Zweite Etappe des Abschnitts von Bovec nach Kranjska Gora, geprägt von herrlichen Aussichtspunkten, die die Orte rahmen, die im Ersten Weltkrieg die Hinterlande an der Isonzo-Front beherbergten.
Wieder der Fluss Soča (Isonzo) mit seinem smaragdgrünen Wasser und seinen gewundenen Flussschleifen als Hauptakteur dieses ersten Teils der zweiten Etappe. Ein Aufstieg bis zu seiner Quelle, der nicht stoppt, sondern über Bergpässe und Wege führt, die dem Auge die Möglichkeit geben, inmitten einer herrlichen und überwältigenden Natur die Reste jenes Teils des Ersten Weltkriegs zu erkennen, der mit den Hinterlanden und den weiter entfernten Gebieten von der Frontlinie verbunden war, aber für die Versorgung der Truppen unerlässlich war.
Empfohlen wird der österreichisch-ungarische Friedhof in Trenta, der alpine Botanische Garten Juliana.
In der Nähe befinden sich die Schluchten des Flusses Mlinarica und das Denkmal für Julius Kugy. Ebenfalls sehr besucht ist die Quelle des Flusses Soča.
Unter dem Aussichtspunkt Šupca sind interessante Reste einer Seilbahn aus der Zeit des Ersten Weltkriegs zu sehen.
Unter dem Vršič (neben und auf Höhe der Hütte Erjavčeva koča) befinden sich 2 Friedhöfe für russische Kriegsgefangene.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Im Winter vorab über die Bedingungen vor Ort informieren.
Die Etappe beginnt am Dom Trenta, etwa ein paar Kilometer von dort entfernt befindet sich ein österreichisch-ungarischer Friedhof, und folgt dem Soča-Flussweg bis zu seiner Quelle. Anschließend geht es weiter entlang des Vršič, bis zu dem Punkt, an dem im März 1916 110 russische Gefangene ums Leben kamen, die beim Bau der gleichnamigen Straße mitwirkten. Mit einem kleinen Umweg kann man unter dem Aussichtspunkt Šupca die Reste einer Seilbahn aus dem Ersten Weltkrieg bewundern. Nach dem Erreichen des Vršič-Passes geht es weiter bis zur Hütte Tičarjev dom und den Überresten einiger Bunker aus der Zeit des Vertrags von Rapallo. Nach dem Anstieg bis zum Poštarski dom beginnt der Abstieg nach Kranjska Gora. In Nähe der Hütte Erjavčeva koča sind zwei Grabstellen russischer Gefangener zu sehen. Nach Erreichen von Stari Tamar geht es auf der Vršič-Straße weiter und entlang des Wegs bis zur Russischen Kapelle. Dann folgt der Abstieg weiter nach Mali Tamar, zum See Jasna und schließlich nach Kranjska Gora, dem Ende der Etappe.
Sommerbuslinien:
Most na Soči–Tolmin–Bovec–Predel–Kranjska Gora
Bovec–Trenta–Vršič–Kranjska Gora
Regelmäßige Buslinien:
Tolmin‒Kobarid‒Bovec
Start: Parkplatz neben dem Besucherzentrum der grenzüberschreitenden Ökoregion Julische Alpen (Dom Trenta)
Ziel: Parkplatz an der Straße Borovška cesta, Kranjska Gora
Wanderschuhe und Kleidung, Proviant und Getränke, Taschenlampe, Wanderstöcke.
Lokalisierung
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.